Zum Weltfrauentag: Rosenöl, Anwendung und Wirkung

Rosen … schon die alten Römer und Griechen begehrten ihren Duft, heute gehört das Öl der Rosenblätter zu den teuersten ätherischen Ölen der Welt. Rosenöl pflegt nicht nur Haut und Haare, es wirkt auch belebend und harmonisierend auf die Gesundheit.

Rosenöl wird heute vor allem aus der Damaszener Rose gewonnen. Es gibt jedoch noch einige andere Rosenarten, aus denen sich das ätherische Öl herstellen lässt. Seinen Ursprung hat Rosenöl in Persien, wo es bereits im 9. Jahrhundert auf die gleiche Weise hergestellt wurde, wie wir es heute kennen. Den blumigen und wohltuenden Duft der Rosen setzten Menschen früher schon ein, um die gedrückte Stimmung in dunklen Wintermonaten aufzuhellen. Die alten Griechen setzen Rosenöl ihrem Wein zu, um ihm einen rosigen Geschmack zu verleihen. Auch die alten Römer nutzten das kostbare Rosenöl, etwa um ihren Körper, aber auch ihre Nahrung mit dem wohltuenden Duft zu benetzen.

Heute wird Rosenöl vor allem im bekannten Rosental in Bulgarien hergestellt, daneben gibt es auch Anbaugebiete in Marokko, Frankreich, dem Iran und der Türkei. Rosenöl ist deshalb so teuer, da der Herstellungsprozess enorm aufwendig ist

Herstellungsprozess

Für einen einzigen Liter Rosenöl werden ganze vier Tonnen Rosenblätter benötig. Beim Herstellungsverfahren handelt es sich um eine sogenannte Wasserdampf-Destillation aus den Rosenblütenblättern. Dazu werden hauptsächlich die Rosensorten Rosa Centifolia und Rosa Damascena verwendet. Der gesamte Destillationsprozess wird bis zu siebenmal durchgeführt, bis das ätherische Öl verwendet werden kann. Hierbei entsteht ein beliebtes Nebenprodukt – das Rosenwasser, was sich ebenfalls z.B. hervorragend als Gesichtswasser oder zur Erfrischung im Sommer anwenden lässt. Gerne wird es auch Cocktails als Geschmacksnote beigemischt.

Gesundheitliche Wirkung

Neben seinem tollen Duft hat das Rosenöl auch vielerlei positive Wirkungen auf unsere Gesundheit und unser Wohlbefinden.

Rosenöl vertreibt nicht nur schlechte Laune, es wirkt darüber hinaus u.a. durchblutungsfördernd, feuchtigkeitsspendend und entzündungshemmend. Auch wird dem ätherischen Öl eine antiseptische und antibakterielle Wirkung nachgesagt.

Für eine bessere Stimmung

Sein unverwechselbarer blumiger und erfrischender Duft macht das Rosenöl zu einem wahren Stimmungsaufheller. So wird ihm schon lange eine antidepressive Wirkung nachgesagt. Der angenehme Rosenduft vertreibt düstere Gedanken und entspannt Körper und Geist. Ob kurz vor dem Schlafengehen oder zur Erfrischung am Morgen: Das ätherische Öl belebt die Sinne und fördert ein fröhliches Gemüt. Außerdem soll der Rosenduft bei Kopfschmerzen helfen und gar bei Depressionen aufmunternd wirken.

Bei Angst- und Stresszuständen

Ob in der Uni, der Schule oder im Büro: Wir sind immer häufiger permanentem Stress und Druck ausgesetzt und finden oft nicht den richtigen Ausgleich im Alltag. Rosenöl kann helfen, in stressigen Zeiten zu entspannen und sogar Angstzustände abmildern. Es wird daher u.a. in der Aromatherapie eingesetzt. Seinem wohltuenden Duft wird eine stark beruhigende Wirkung nachgesagt und es kann so einer seelischen Erschöpfung vorbeugen. Das ätherische Öl wird dabei in zahlreichen Anwendungen genutzt – so etwa als Massageöl oder in einer Duftlampe oder einem Diffuser, welcher dieses an die Raumluft abgibt.

Zur Hautpflege

Doch das Rosenöl wirkt nicht nur belebend und harmonisierend – auch der Haut kann man mit dem ätherischen Öl etwas Gutes tun. So wird es fast von jedem Hauttyp gut vertragen. Dank seines hohen Gehalts an ungesättigten Fettsäuren bietet Rosenöl besonders einer trockenen, empfindlichen und reiferen Haut eine reichhaltige Pflege. Rosenöl spendet der Haut Feuchtigkeit und gesunde Fette und kann dadurch trockener Haut vorbeugen. Dies verbessert einerseits die Spannkraft, andererseits verfeinert es sichtbar das Hautbild. Dank seiner durchblutungsfördernden, regenerativen und hautstraffenden Eigenschaften soll Rosenöl die Haut optisch jünger machen und kleinere Fältchen ausbügeln.

Doch auch einer gereizten und empfindlichen Haut kann Rosenöl zugute kommen: seine beruhigenden Bestandteile mindern Rötungen und können Hautunreinheiten reduzieren, dies unter anderem durch die entzündungshemmende Wirkung des Öls.

Durch seine feuchtigkeitsspendende Wirkung lässt es sich ebenfalls gut in der Haarpflege bei trockenem Haar anwenden oder zur Vitalisierung direkt auf der Kopfhaut eingeknetet zur Förderung des Haarwachstums.

Praktische Anwendung

Als hochwertiges ätherisches Öl gekauft, lässt sich Rosenöl fast jedem Kosmetikprodukt wie Cremes, Shampoo, Spülung, Gesichtswasser zufügen. Direkt angewendet in einem neutralen Trägeröl wie Jojobaöl oder Mandelöl lassen sich auch eigene Pflegeprodukte selbst herstellen wie z.B. Peelings, Badezusätze oder Körper- und Massageöle. Aber auch als Haaröl oder als Gesichtsöl für die Nacht eignet sich sein Einsatz hervorragend.

Bei Halsschmerzen oder Zahnschmerzen lässt sich mit so einer Ölmischung gurgeln und die entzündungshemmende Eigenschaft des Rosenöls nutzen, bei Menstruationsbeschwerden durch Einmassieren in den Unterleib die entspannende Wirkung. Ebenso fördert ein abendliches Bad mit dem Zusatz der Ölmischung oder ein paar Tropfen ätherischem Rosenöl den erholsamen Schlaf.

Dazu einfach ein paar Tropfen des Öls je nach gewünschter Intensität in das duftneutrale Trägeröl träufeln, für ein Peeling einen Teil der Mischung mit ein paar Esslöffeln Zucker oder Salz und einem Teelöffel Honig mischen und fertig sind selbst hergestellte Pflegeprodukte, welche sich schön verpackt auch gut verschenken lassen, z.B. morgen am Weltfrauentag.

Wir wünschen ganz viel Freude beim Ausprobieren und allen Frauen (und Männern) einen schönen Weltfrauentag!

Quellen u.a. Wikipediagesundfit

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