Bärlauch das heimische Superfood!

Aktuell ist immer noch Bärlauch – Saison! Bärlauch ist quasi ein heimisches Powerfood aus unserer Region, welches man beim Spazierengehen an Waldlichtungen oder auch in öffentlichen Parks finden kann. Auch auf dem Wochenmarkt oder im Bioladen kann man die Bärlauchblätter kaufen, welche vom Aussehen her fast identisch mit denen von Maiglöckchen sind und daher von diesen gut unterschieden werden müssen. Letztere sind nämlich giftig und somit nicht zum Verzehr geeignet.

Unterscheiden lässt sich der Bärlauch einmal vom Blütenstand her, die Blüten des Barlauchs sind kleiner und nicht hängend, sowie vom typischen Geruch her, auch ist die Blattunterseite beim Bärlauch immer matt und nicht wie bei den Maiglöckchen glänzend.

Wer hier sicher gehen möchte, kauft ihn lieber direkt auf dem Markt.

Bärlauch hingegen kann entgegen der landläufigen Meinung auch noch im blühenden Zustand gepflückt und verzerrt werden. Auch die Blüten sind essbar und sehr würzig.

Geschmacklich ähnelt Bärlauch dem Knoblauch, ist jedoch etwas “krautiger”, und er ist genauso gesund aufgrund der enthaltenen Anilinverbindungen.

Die wohl bekannteste Zubereitungsart ist die Bärlauchpesto. Dazu einfach die gewaschenen Bärlauchblätter mit gutem Olivenöl, etwas Salz, Pfeffer und entweder klassisch mit Pinienkernen oder mit Cashewkernen in einen Mixer oder eine Küchenmaschine geben und pürieren. Hierzu sollte kein Hochleistungsmixer verwendet werden, da die Pesto durchaus etwas grober und stückiger bleiben soll.

Um die Pesto möglichst lange haltbar zu machen, sollte ruhig reichlich Öl verwendet werden, so dass die Masse im Aufbewahrungsgefäß gut mit Öl bedeckt ist.

Bei der klassischen Pesto Variante wird noch Parmesankäse hinzugeben. Ohne diesen erhält man eine vegane Variante. Bärlauch nur mit Olivenöl und Gewürzen gemischt ist ganz puristisch und ebenfalls sehr lecker!

Mit getrocknetem Bärlauch lässt sich zudem ein würziges Kräutersalz herstellen oder mit dem zerkleinerten Bärlauch einfach eine zünftige Kräuterbutter oder Kräuterquark selber mixen.

Ansonsten kann der Bärlauch jedem Salat oder Gemüse-, Fleisch- und Fischgerichten als Gewürz untergemixt werden.

Der Phantasie sind dabei (fast) keine Grenzen gesetzt!

 

 

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